07.11. 2009 S.T.A.R. das erlebnispädagogische Präventionsprogramm

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Interessierte,
nach mehrjähriger Erprobung und Konzepterstellung startete im Schuljahr 2008/09 das erlebnispädagogische Präventionsprogramm S.T.A.R. an unserer Schule (Leitung: Matthias Klein www.klein-ep.de).


Seitdem durchlaufen alle Kinder der Grundschule in ihrem dritten und vierten Schuljahr dieses erlebnispädagogische Programm im Wald und in der Halle. Prävention bedeutet so viel wie Vorbeugung. Es soll der Gefahr vorgebeugt werden, dass Menschen schwach und unsicher durch das Leben gehen, Gewalt anwenden, kriminell werden oder süchtig. Das Programm soll helfen, Kinder stark zu machen, selbstbewusst zu machen und ihnen helfen, mit anderen Menschen umgehen zu können.

Das Ziel ist, dass sie einen guten, zufrieden machenden Weg für ihr Leben finden und leichtfertigen und gefährlichen Versuchungen wie zum Beispiel Drogen widerstehen können.

Die Inhalte des Programms: Selbstbewusstsein beginnt damit, sich selbst besser kennen zu lernen: Menschen müssen ein Ja zu sich finden und erkennen: ich bin gut, so wie ich bin. Wir bieten den Schülerinnen und Schülern Herausforderungen, an denen sie herausfinden, was sie wollen und können und was nicht.

Unsere Kooperationsspiele und Teamaufgaben lassen die Kinder in neue Rollen schlüpfen, in denen sie neue Seiten am anderen entdecken und die „alte“ Klassen-Gemeinschaft neu erleben. Verantwortung, Rücksicht und Zusammenarbeit gewinnen für Kinder eine neue Bedeutung, ohne explizit angesprochen zu werden. In kindergerechten Reflexionsrunden schaffen wir den Transfer in die Lebenswelt der Kinder.

S.T.A.R. ist dabei zum einen als Bewusstmachen gemeint: jeder ist was wert! Und jeder bestimmt über sich. Und setzt sich zum anderen als Abkürzung aus Schlagwörtern zusammen, die prägend sind für die Inhalte des Programmes:

Selbstbewusst: „Wir wollen, dass die Kinder unsere Grundschule mit Rückgrat und selbstbewusst verlassen“
Teamfähig: „Wir wollen, dass sie mit anderen zusammenarbeiten können.“
Abenteuer: „Wir wollen, dass sie in der Natur Situationen erleben, die sie herausfordern.“
Rücksichtsvoll: „Wir wollen, dass die Kinder ihr Verhalten reflektieren und rücksichtsvoll zu anderen sind.“

Veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen machen veränderte Schule notwendig. Zuallererst sind die positiven Effekten bei den Kindern zu nennen, die wir in Bezug auf die gesteckten Ziele (S.T.A.R.) beobachten können. Daneben profitiert aber auch die Schulgemeinschaft an sich enorm vom veränderten Gemeinschaftsgeist durch das angebotene Präventivprogramm.

Wir freuen uns daher sehr, dass wir mit der Unterstützung der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern, dem Lions Club Winnweiler, dem Förderverein der Anne-Frank-Grundschule und dem Rotary Club Rockenhausen den Kindern das erlebnispädagogische Präventivprogramm S.T.A.R. anbieten können.

Zeitungsausschnitt vom 7.11.2009